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Der Flug nach Ho Chi Minh City

16:45 Uhr (Bulgarien, Schwarzes Meer) Flughöhe 10668 m  

 

Um 14:00 Uhr sitzen wir im Flugzeug. Es fängt an zu schneien, die Flügel werden enteist und schimmern danach grün. Eine Stunde später starten wir und durchbrechen nach fünf Minuten die Wolkendecke.   

Vor dem Start komme ich mit einer Frau aus Vietnam ins Gespräch. Sie arbeitet für Siemens und hatte in Frankfurt ein Meeting. Der berufliche Hintergrund scheint für ungefähr ein Drittel der Reisenden der Grund ihrer Reise zu sein. Außerdem junge Deutsche mit Rucksäcken (also wie wir :-) ) und ältere Vietnamesen mit Unmengen an Gepäck. Während ein Flug für den Großteil der vietnamesischen Bevölkerung unerreichbar ist, eskalieren einige Wenige im Duty-Free Shop. Bündel von 50 Euro Scheinen für Alkohol und Süßes.     

Sie verstaut ihre Einkäufe (es sind nur zwei Tüten) unter dem Sitz vor mir und erzählt von Ho Chi Minh City, die moderne Business-Metropole, die zahlreichen Einwanderern und ihren Startups ein günstiges und kosmopolitisches zu Hause bietet. Wo Hanoi traditionell, ist Ho Chi Minh wohl fortschrittlich. Ich bin gespannt. 

Es ist dunkel geworden im Innenraum der Boing 787. Einige Passagiere schlafen während wir das schwarze Meer überfliegen.  

Ich höre Kettcar und Hot Water Music während ich darüber nachdenke, wo wir nach der Landung um acht Uhr Morgens ein Veganes Frühstück in Ho Chi Minh City ergattern könnten. Ich hatte vergessen ein Veganes Menü für den Flug vorzubestellen. Also das Hähnchen Menü ohne Hähnchen...  

Bis jetzt verläuft der Flug ohne Komplikationen. Die Stewardessen tragen Türkis, Sprite und Cola kostenlos. Was will man mehr.   

Melina kann keine Filme abspielen. Also Tetris.   

Noch 8051 Kilometer. Chuck Ragan singt sich die Seele aus dem Leib. Ich freue mich auf 30 Grad, Busfahren für 5000 Dong (20 Cent) und Motorroller.   

Vielleicht mal schlafen.   

    

Felix 

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